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Klaus Reichold M.A.
Programmleitung

 

Klaus Reichold, geboren in München, ist Mitbegründer der Histonauten. Er hat an der Münchner Jesuiten-Hochschule das Bakkalaureat in Philosophie erworben, in Freising die C-Prüfung in Katholischer Kirchenmusik abgelegt und anschließend in München und Siena historische Wissenschaften studiert. Seine Abschlussarbeit schrieb er bei Friedrich Prinz in Bayerischer Landesgeschichte. Zu seinen Spezialgebieten zählen die Münchner Stadtgeschichte und die Geschichte der Wittelsbacher.

Nach seinem Studium absolvierte er ein Volontariat beim Prestel Verlag. Heute ist er u.a. Lektor bei der Edition Luftschiffer/edition tingeltangel.

Als Autor von Artikeln, Büchern, Radiosendungen und Fernsehdokumentationen war er unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Süddeutsche Zeitung und Verlage wie Allitera, Hoffmann und Campe, Prestel, Pustet und Volk tätig.

Klaus Reichold vereint die Vorzüge des Kulturhistorikers mit denen des Kulturjournalisten und gilt als begnadeter Erzähler. Er schöpft aus einer profunden Quellenkenntnis, lässt seine  Zuhörer in die Lebenswelten früherer Jahrhunderte eintauchen und pflegt die Lust an der Pointe. Gleichzeitig schlägt er Brücken in die Gegenwart. Das größte Kompliment ist für ihn, wenn Zuhörer seine Vorträge „spannend wie Spielfilme“ finden.


Warum Klaus Reichold bei den Histonauten landen musste

Mit 16 Jahren eröffnete er sein erstes und bisher einziges Museum: die Schatzkammer der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Siegertsbrunn. Die Platte seiner Modelleisenbahn wurde damals zum Boden einer Vitrine für alte Urkunden, die umgedrehte und mit Samt bespannte Salatschüssel der Mutter zum Podest für eine Monstranz aus der Zeit um 1670. Eine Enttäuschung gab es freilich auch: Die Heiligenreliquien, die Klaus Reichold im verrumpelten Kirchenspeicher gefunden zu haben glaubte, erwiesen sich als Hühnerknochen.