Wir pflegen die Kunst, durch die Zeit zu reisen.

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online-Vorträge via Zoom
von Klaus Reichold


Vergangene Termine:


Bengalisches Feuer in der Osternacht
Heilige Gräber in Bayern
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Im Aschauer Kulissengrab inszenierte der Ofenbauer alljährlich eine krachende, von Lichtblitzen und Pulverdampf begleitete Auferstehung Jesu. Und im Augsburger „Gasthaus zu den Drei Königen“ buhlte ein Schausteller um Besucher, der die Ruhestätte zu Golgotha „in Form eines brillant erleuchteten Glaspalastes“ nachgebildet hatte.

Von Reformatoren, Aufklärern und Modernisten als „Gelegenheit zum geistlosen Gaffen“ geziehen, erleben die Heiligen Gräber, deren Tradition bis ins Mittelalter zurückreicht, seit einiger Zeit eine fulminante Renaissance.



Technische Voraussetzungen:

Ihr Computer, Tablet oder Smartphone benötigt eine stabile Internetverbindung sowie Lautsprecher bzw. Kopfhöreranschluss. Wenn Sie gehört und gesehen werden wollen, müssen auch Kamera und Mikrophon integriert oder angeschlossen sein.

Wenn Sie auf den Link zum Zoom-Meeting klicken, führt Sie Zoom zum Meeting.

Noch besser ist es, wenn Sie sich vorab mit Zoom vertraut machen.

  1. Wenn Sie einen Computer benutzen, laden Sie bitte hier den "Zoom-Client für Meetings" herunter. Wenn Sie ein mobiles Gerät benutzen, laden Sie bitte im App Store die App "Zoom Cloud Meetings" herunter.
  2. Probieren Sie Zoom doch mit Freunden oder der Familie aus. Viel Spaß dabei!

Vielleicht haben Sie auch Lust, sich die Technik in einem kurzen Video erklären zu lassen. (Bei unseren Zoom-Meetings ist die Einwahl per Telefon allerdings nicht möglich.)




Der Landesurgroßvater
Prinzregent Luitpold zum 200. Geburtstag
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Er schaute aus wie der Nikolaus, gab einer ganzen Epoche den Namen und verkörperte für viele „die gute alte Zeit“. Leicht aber hatte er es nicht: Als 65-jähriger Witwer unerwartet „Verweser“ des Königreichs Bayern geworden, waren seine Tage überschattet vom Drama um seinen Neffen Ludwig II. und von den Schwierigkeiten, als Angehöriger des Jahrgangs 1821 adäquat auf die Herausforderungen der Moderne zu reagieren. Er selber sah das freilich anders. Obwohl er auf die Neunzig zuging, behauptete er steif und fest, vom Alter nichts zu merken. Deshalb kursierte der Witz, er sei längst gestorben. Man dürfe es ihm aber nicht sagen, damit er sich nicht aufrege.

 



Um zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen, bieten die Histonauten derzeit keine Präsenzveranstaltungen an. Die Online-Angebote des bavaricum@histonauten, unserer kleinen Akademie für die Kulturgeschichte Bayerns, finden Sie hier. Außerdem sind Sie herzlich eingeladen, auf unserem Online-Portal www.litera-bavarica.de zu stöbern.


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