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Reihen im Herbst-/Wintersemester 1918/19


Musik und Theater in Bayern

Dass Mozart in der Münchner Hofkapelle keine Aufnahme fand, schmerzt die weiß-blaue Kulturwelt noch immer. Trotzdem muss sich Bayern in Sachen Musik und Theater nicht verstecken: Orlando di Lasso galt als „Karajan des 16. Jahrhunderts“. Wilhelmine von Bayreuth zählte zur seltenen Spezies komponierender und Regie führender Frauen. Emanuel Schikaneder machte als Papageno Furore. Joseph Gallmayr baute spektakuläre Musikautomaten. Und der Müllner Peter aus Sachrang hinterließ einen Notenschatz, der ihn als musikalischen Tausendsassa ausweist.


Bayern 1918-1923

Dramatische Verluste an der Front, die sich mit dem Hunger zu Hause zu einer menschlichen Tragödie ungeahnten Ausmaßes addierten. Gewalttägige Streiks, Demonstrationen und Straßenschlachten, die das Ende einer jahrhundertealten Ordnung einläuteten. Ein König, der nur mit einer Zigarrenschachtel unter dem Arm eine Flucht voller Pannen antrat. Ein Attentat auf den ersten Ministerpräsidenten, dem eine Schießerei im Landtag folgte. Der jähe Umbruch, den Bayern 1918/1919 erlebte, brachte die Demokratie und rief Adolf Hitler auf den Plan.


Die Wittelsbacher privat

Die Wittelsbacher nennen sich nach einer längst aufgelassenen Burg über der bayerisch-schwäbischen Stadt Aichach. Sie regierten aber nicht nur in München, Ingolstadt, Landshut und Straubing. Ihr weiß-blaues Rautenwappen findet sich auch in Düsseldorf, Köln und Paderborn – ja sogar in Skandinavien: Christoph III. aus der Linie Pfalz-Neumarkt machte Kopenhagen zur Hauptstadt von Dänemark. Außerdem gibt es bis heute die Linie der „Herzöge in Bayern“. In diesem Semester werfen wir einen Blick auf Wittelsbacher, die kaum jemand kennt.


Münchner Schatzhäuser

Der Alte Hof ist – in Folge heftig umstrittener Baumaßnahmen – vor einigen Jahren als „Kaiserburg“ neu belebt worden. Andere Münchner Schatzhäuser früherer Tage sind wohl für immer verloren: Das Odeon, als Konzertsaal ein Vorgänger der heutigen Philharmonie im Gasteig, dient dem Innenministerium als Hof. An den imposanten, 1931 abgebrannten Glaspalast erinnert nur noch das Park Café am Alten Botanischen Garten. Und aus dem Bayerischen Armeemuseum, dessen Bestände ins Neue Schloss Ingolstadt umgezogen sind, ist die Staatskanzlei geworden.


Die Termine zu den Reihen finden Sie im Terminkalender ...

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unsere ganztägige Buchmesse "litera bavarica" ...


Genrell gilt:

Anmeldung

Bei unseren Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl in der Regel begrenzt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich unter anmeldung@histonauten.de oder Tel. 089 / 26 02 32 08 anzumelden. Bei Führungen und Exkursionen ist eine Anmeldung auf jeden Fall nötig.

Bei den Veranstaltungen, die einen anderen Anmeldemodus haben, finden Sie das extra vermerkt.

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Programmheft

Sie wollen gerne in unser aktuelles Programmheft hineinblättern? Das können Sie demächst hier ...

Sie können das Programmheft dann auch als pdf herunterladen.


In gedruckter Form finden Sie es dann bei unseren Veranstaltungen und an vielen Stellen in München, unter anderem ...

— im Gasteig
— in der Stadtinformation im Neuen Rathaus
— am Infopoint der nichtstaatlichen Museen im Alten Hof
— in der Residenz
— im Hotel Deutsche Eiche
— in der Bayerischen Staatsbibliothek
— im Institut für Bayerische Geschichte

Außerdem liegt unser Programm in der Regel unter anderem in folgenden Häusern aus

— in den Schlössern Nymphenburg und Schleißheim
— im Museum Tegernseer Tal in Tegernsee
— im Museum Starnberger See in Starnberg
— im Kaiserin Elisabeth Museum in Possenhofen
— im Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau

Auf Wunsch schicken wir Ihnen das Programmheft gerne zu.