Wir pflegen die Kunst, durch die Zeit zu reisen

Reisen Sie mit!

Das Luftschiff, mit dem die Histonauten  die Weltgeschichte erkunden, hat Henri Giffard konstruiert.  Dem dampfmaschinenbegeisterten Franzosen gelang 1852  der allererste motorisierte bemannte Flug.  Von Paris über Versailles nach Elancourt legte das Gefährt  rund 28 Kilometer zurück.  Mit seiner aerodynamischen Form und der drei PS starken  Dampfmaschine, die die Luftschraube antrieb, kam der  schnittige Gasballon mit acht Kilometern pro Stunde voran.  Das dreieckige Segel nutzte Giffard zum Steuern.  Zum Landen warf er den Anker. Eine optimierte Variante  des Luftschiffes ging bei der Probefahrt in Flammen auf.  Giffard und sein Begleiter entkamen der Katastrophe  jedoch unverletzt. Erst fünfzig Jahre nach Giffards Pionierflug  gelang es Ferdinand Graf Zeppelin,  ein wirklich verkehrstüchtiges Luftschiff zu bauen.   (© Bild: Sammlung Jean Louis Schlim)


aktuell


Liebe Freunde der weiß-blauen Kulturgeschichte,

wir sind gerade dabei, das Programm ab Oktober zu planen. Der nächste Newsletter wird schon ein bisschen was dazu verraten.

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Sie können sich auch gerne bei unseren Veranstaltungen für den Newsletter eintragen. Auch im bald erscheinenden Programmheft wird es eine Möglichkeit dazu geben.

Verstärkung der Mauer am Brandenburger Tor im November 1961 (National Archive)

Seit 4. März in der ZDF-Mediathek

Walter Ulbricht - sein geheimes Doppelleben
TV-Dokumentation von Sonja von Behrens

Er belog die Welt über die Mauer wie über sein Privatleben. Die Dokumentation zeigt die Karriere und das Privatleben Walter Ulbricht aus neuer Sicht. Der DDR-Diktator war nicht nur ein gnadenloser Apparatschik und Machtmensch, er war auch Geliebter, Ehemann und Vater. Und er war durchaus lernfähig, was die Entwicklung in der DDR betraf. Nicht sein starres Festhalten am alten System führte zu seinem Sturz durch Erich Honecker, sondern Ulbrichts Wunsch nach Reformen. Mehr Infos ...

Semesterstart am 1. März

Liebe Freunde der weiß-blauen Kulturgeschichte,

an diesem Donnerstag beginnt im bavaricum@histonauten das neue Semester. Für eine erste Übersicht können Sie auf den Terminkalender klicken.


Im Frühling und Sommer hoffen wir auf gutes Exkursionswetter. Deshalb nehmen wir die Reihe „Glanz und Elend der Klöster“ wieder auf. Die „Münchner Schatzhäuser“ finden ebenfalls eine Fortsetzung.

Außerdem stehen heuer mehrere Gedenktage ins Haus:

Vor 400 Jahren, mit dem Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, nahm der Dreißigjährige Krieg seinen Lauf. Deshalb werfen wir in diesem Semester einen vertiefenden Blick auf jene Epoche, die dem damals noch weitgehend mittelalterlichen Bayern ein neues, zuweilen bis heute identitätsstiftendes Gepräge gegeben hat: auf den Barock.

Vor 150 Jahren, am 29. Februar 1868, starb König Ludwig I. in Nizza. Das ist für uns der Anlass, seine letzte Reise an die Côte d‘Azur, seine Überführung nach München und seine Beisetzung in St. Bonifaz zu rekonstruieren.

Vor 100 Jahren, in der Nacht zum 8. November 1918, flüchtete die bayerische Herrscherfamilie in drei Automobilen vor der Revolution in Richtung Chiemgau. Weil bei dieser Gelegenheit nicht nur der Wagen der Prinzessinnen, sondern kurz darauf auch der des Königspaares vom Weg abkam, machte bald das Bonmot die Runde, die bayerische Monarchie habe ihr Ende im Straßengraben gefunden. In der Reihe „Die Wittelsbacher privat“ durchleuchten wir die Biographien der prominentesten Familienmitglieder jener Tage.

Aus Ihren Reihen kam der Vorschlag, im Zentrum St. Bonifaz regelmäßig eine Vortragsveranstaltung am Vormittag anzubieten. Deshalb werden wir ab sofort alle Vorträge, die am Donnerstagabend stattfinden, am Freitagvormittag wiederholen. In diesem Semester gilt das für die Vorträge der Reihen „Die Wittelsbacher privat“ und „Bayern im Barock“.

Außerdem hat sich bewährt, dass wir uns mit unseren Veranstaltungsterminen weitgehend am bayerischen Schuljahr orientieren. Das heißt: Während der bayerischen Schulferien und an Feiertagen finden bei uns in aller Regel keine Veranstaltungen statt – auf dass Sie und wir Luft holen können, um uns mit Beginn der Schulzeit ausgeruht in neue historische Abenteuer zu stürzen.

Wir freuen uns auf Sie!

(Ein pdf des Programmheftes können Sie hier herunterladen ...)

Biographie zu König Ludwig II.

Falls Sie ein Geschenk für sich selber oder für jemand anderen suchen: Unsere neu aufgelegte  Biographie über Ludwig II. mit dem Titel „Die phantastische Welt des Märchenkönigs“ bekommen Sie in jeder Buchhandlung. Und bei unseren Veranstaltungen.

Podcast zur Publikation "Im Maschinenraum des Ersten Weltkriegs - Eine Spurensuche in Ingolstadt"

Zum "virtuellen Museum" Im Maschinenraum des Krieges, das wir gemeinsam mit der append[x] GmbH für das Bayerische Armeemuseum erarbeitet haben, gibt es nun auch eine Begleit-Publikation.

Franz Hofmeier, der schon zahllose Schulklassen durch das Bayersiche Armeemuseum geführt hat, hat die Informationen nochmals erweitert und jugendgerecht formuliert, um auch Schülern die konkreten Konsequenzen, die der Krieg für Ingolstadt hatte, nahe zu bringen:

Franz Hofmeier: Im Maschinenraum des Ersten Weltkriegs. Eine Spurensuche in Ingolstadt, in der Reihe Materialien des Museumspädagogischen Zentrums München (MPZ), herausgegeben vom Bayerischen Armeemuseum. Erhältlich u.a. hier ...

Dr. Isabella Kreim vom Kulturkanal Ingolstadt hat die Neuerscheinung und das ganze Projekt nun ausführlich im Radio vorgestellt. Hier gibt es den Beitrag zum Nachhören ...  

Die Histonauten zu Gast bei "Habe die Ehre!"
Jetzt nachhören in der Mediathek von BR Heimat

Wie können wir aus der Geschichte lernen?

Die Histonauten Klaus Reichold und Thomas Endl fragen nach dem Zusammenhang der Ereignisse.

Sie waren zu Gast bei Conny Glogger und haben ihre Arbeit vorgestellt.

PIN.X - Bilder drehen, Bilder verstehen
Museums- und Filmpädagogik
in der Pinakothek der Moderne

Wir filmen mit Schülerinnen und Schülern! Aus Kunst werden Videos, aus "Stills" Stories. Mehr Infos ...

Wenn Sie auch Interesse daran haben, mit Ihrer Klasse teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei uns.

Im Maschinenraum des Krieges
Das Bayerische Armeemuseum erinnert an den Ersten Weltkrieg

Die Histonauten haben im Auftrag des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt und in Zusammenarbeit mit append[x] ein „Virtuelles Museum“ geschaffen. Es verbindet historisch relevante Schauplätze in Ingolstadt mit der großen Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg im Reduit Tilly und steht unter http://1914-1918.armeemuseum.de online. Ein  Artikel von Klaus Reichold und ein Trailer von Thomas Endl stellen das Projekt hier vor:

Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)
Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)

 

Stammheim – Die RAF vor Gericht
Ein hochgesicherter Gerichtssaal als Schauplatz erbitterter Wortgefechte
Noch bis 1.5.2022 in der ARD-Mediathek

Auf der Anklagebank saßen die wohl „prominentesten“ Terroristen jener Jahre. Die Verhandlungen zogen sich über 192 Tage. Und die Akten, die in diesem Zeitraum entstanden, umfassten schließlich 50.000 Seiten. Der Strafprozess gegen die „erste Generation“ der „Roten Armee Fraktion“, darunter Andreas Baader und Ulrike Meinhof, war einer der längsten und spektakulärsten in der deutschen Justizgeschichte.

Unsere Hamburger Mit-Histonautin Sonja von Behrens leuchtet in einer ARD-Fernsehdokumentation mit ihrem Kollegen Thomas Schuhbauer die emotionalen Hintergründe dieses Machtkampfes aus, der in den „Deutschen Herbst“ von 1977 mündete.

40 Jahre nach dem Geschehen kommen viele Beteiligte von damals zu Wort und ordnen die Ereignisse neu ein: Richter im Stammheimer Prozess wie Theodor Prinzing, Kurt Breucker und Eberhard Foth, Verteidiger wie Hans-Christian Ströbele, Rupert von Plottnitz und Kurt Groenewold sowie Journalisten und Prozessbeobachter wie der Theatermacher Claus Peymann und der damals 16-jährige Schüler und heutige Filmemacher Andres Veiel. Der Film enthüllt, dass das Stammheimer Gericht am Zustandekommen der Sondergesetze beteiligt war, mit denen kurz vor Prozessbeginn die Rechte von Angeklagten und Verteidigern beschnitten wurden, und erzählt das private Drama im Hause Prinzing: Seine Tochter Gabriele war Sympathisantin der RAF. Beide offenbaren in ausführlichen Interviews erstmals die persönliche Seite eines Prozesses, der das Land spaltete.

45-minütige Fernsehdokumentation von Thomas Schuhbauer und Sonja von Behrens

Sonja von Behrens und ihre Kollegen freuen sich über Sie als Zuschauer!